Am 28. und 29. September 2026 nahm das FiW e. V. mit dem Verbundprojekt R2K-Klim+ an der Statuskonferenz der BMFTR-Fördermaßnahme „RegIKlim – Regionale Informationen zum Klimahandeln“ in Berlin teil. Dort konnten die entwickelten Forschungsergebnisse an eigenen Ständen im Rahmen eines Forums „Klimaanpassung to go“ vorgestellt werden.
Die Statuskonferenz zeigte, dass für die kommunale Klimaanpassung nicht allein die Verfügbarkeit von Klimadaten entscheidend ist. Forschungsergebnisse müssen so aufbereitet werden, dass Kommunen sie auf konkrete Fragestellungen übertragen und in bestehende Planungs- und Entscheidungsprozesse einbinden können. Die RegIKlim-Modellregionen verfolgen hierfür unterschiedliche Ansätze und konnten auf der Konferenz ihre Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit miteinander teilen.
Für R2K-Klim+ steht die Verbindung von Forschung und Anwendung im Mittelpunkt. In der Modellregion Duisburg werden Informationen zu Klimawirkungen mit kommunalen Fragestellungen zusammengeführt. Das Entscheidungsunterstützungssystem KLAUS (KLimaAnpassung Urbaner Systeme) soll dabei helfen, Klimarisiken räumlich einzuordnen sowie Anpassungsmaßnahmen anhand verschiedener Kriterien zu bewerten und zu priorisieren. Die Arbeiten berücksichtigen unter anderem Hitze, Starkregen und Niedrigwasser sowie deren Auswirkungen auf verschiedene kommunale Handlungsfelder.
Neben dem Austausch am Projektstand gab Dr.-Ing. Mark Braun im Programmpunkt „Einblicke in die Modellregionen“ Einblicke in die Arbeiten von R2K-Klim+. Gemeinsam mit Vertreter*innen weiterer RegIKlim-Verbundprojekte wurden Erfahrungen aus den Modellregionen vorgestellt und zentrale Erkenntnisse der bisherigen Projektarbeit zusammengeführt.
Die gewonnenen Impulse fließen in die weitere Projektarbeit und den Transfer der Ergebnisse in die kommunale Praxis ein.