R2K-Klim

Erster Workshop in Duisburg

Bereits zum zweiten Mal traf sich das R2K-Konsortium am 13./14.06.2022 zu einem gemeinsamen Präsenzworkshop. Veranstaltungsort war diesmal Aachen. Neben den Konsortialpartnern nahmen auch Vertreter:innen des Begleitkreises und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg teil.

Zu Beginn des Workshops diskutierte das Konsortium die nächsten Schritte der Öffentlichkeitsarbeit. Hierbei ging es in erster Linie um die Inhalte, wie bspw. die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Klimafolgenanpassung, verschiedene Klimawirkungen wie Niedrigwasser oder Starkregen oder spezielle Anwendungsfälle wie die Auenlandschaft von Duisburg. Darüber hinaus wurden auch Formate der grafischen und filmischen Darstellung sowie die Einbindungsmöglichkeiten konkreter regionaler Stakeholder diskutiert. Das FiW wird aus den Erkenntnissen nun ein Konzept erstellen.

In mehreren aufeinander aufbauenden Sessions widmete sich das Konsortium dann den Themen Maßnahmen und Maßnahmenkatalog. In diesem Zusammenhang wurden im ersten Schritt Synergien und Zielkonflikte von Anpassungsmaßnahmen identifiziert. Dann erfolgte über die Anpassung der Modellierungsparameter eine Erstellung von Maßnahmenbündeln für die fünf betrachteten Klimawirkungen. Darauf aufbauend wurden Ablaufsimulationen für das Modellierungsnetzwerk zusammengestellt, die nun in den kommenden Monaten durchgeführt werden sollen.

In zwei offenen Diskussionsrunden widmeten sich die Teilnehmer den Haushaltsbefragungen in der Stadt Duisburg und den Unsicherheiten von Kostenschätzungen bei Anpassungsmaßnahmen und deren Bedeutung für das kommunale Handeln in der Klimaanpassung.

Im letzten Block stellte dann das gaiac ausführlich seine Methodik der bisher betriebenen stadtstrukturellen Analysen, Vulnerabilitätsanalysen und der dynamischen Auenmodellierung auf der Mikroebene vor. Hier ergab sich ein interessanter Austausch zu den Schnittstellen im Entscheidungsunterstützungssystem und mit weiteren Klimawirkungen.

Noch im laufenden Jahr plant das Konsortium weitere Präsenz- und Workshopformate. Hierbei sollen im nächsten Schritt auch externe Partner, wie Vertreter der Kommunalverwaltung oder Stakeholder der lokalen Industrie, mit eingebunden werden.