R2K-Klim

R2K-Klim+ Fachbeitrag in der gwf Wasser + Abwasser 06 | 2026

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In der aktuellen Ausgabe der gwf Wasser + Abwasser stellt Gregorio Cevoli (M.Sc.) das R2K-Klim+ Projekt und die digitale Entscheidungsunterstützung für die kommunale Klimaanpassung vor. Im Mittelpunkt stehen das Entscheidungsunterstützungssystem KLAUS, die integrierte Bewertungsmethodik sowie ergänzende QGIS-Plugins, mit denen Klimarisiken bewertet, Hotspots identifiziert und Anpassungsmaßnahmen priorisiert werden können. Das vom FiW koordinierte Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme „RegIKlim – Regionale Informationen zum Klimahandeln“ gefördert.

Im Beitrag „Digitale Werkzeuge für die wassersensitive Quartiersentwicklung – Entscheidungsunterstützung aus dem Projekt R2K“ wird erläutert, wie die unterschiedlichen Klimawirkungen Starkregen, Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser integriert betrachtet werden können. Ziel des im Projekt entwickelten Entscheidungsunterstützungssystems KLAUS ist es, Klimarisiken vergleichbar zu bewerten und Kommunen eine transparente Grundlage für die Priorisierung geeigneter Anpassungsmaßnahmen bereitzustellen. Ergänzend werden im Beitrag die entwickelten QGIS-Plugins vorgestellt. Hierzu zählen unter anderem das vom gaiac entwickelte Plugin zur Identifikation von Gunst- und Ungunsträumen sowie das am FiW entwickelte Plugin zur Umsetzung der integrierten Bewertungsmethodik.

Neben dem Fachbeitrag beantwortete Gregorio Cevoli im Rahmen eines „Kurz nachgefragt“ drei Fragen zu den Herausforderungen der kommunalen Klimaanpassung. Thematisiert wurden unter anderem die Verfügbarkeit und Verknüpfung kommunaler Geodaten, Erkenntnisse zu besonders vulnerablen Quartieren sowie die Hürden bei der Umsetzung datenbasierter Empfehlungen in der kommunalen Praxis. Dabei wurde deutlich, dass digitale Werkzeuge zwar fundierte und transparente Entscheidungen unterstützen können, für eine erfolgreiche Umsetzung jedoch auch ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen sowie eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche erforderlich sind.