R2K-Klim

R2K-Projektworkshop in Heidelberg: Entscheidungsunterstützungssystem KLAUS geht in den Endspurt

Am 18. und 19. Juni 2026 kamen die Projektpartner des Verbundprojekts R2K-Klim+ wieder zum halbjährlichen Workshop in Heidelberg zusammen. Im Fokus standen inhaltliche Fortschritte in zentralen Projektbereichen sowie die Abstimmung der nächsten Schritte im Verbund. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme „RegIKlim“ und des Bundesprogramms „Wasser: N“ gefördert.

Der erste Workshop-Tag war vier thematischen Modulen gewidmet, die von den jeweiligen Partnerinstitutionen geleitet wurden:

  • KLAUS – aktueller Entwicklungsstand: geomer präsentierte den aktuellen Stand des Entscheidungsunterstützungssystems KLAUS, das Planende in Städten und Kommunen bei Klimaanpassungsentscheidungen unterstützen soll. KLAUS ist in einer vorläufigen Version unter diesem Link zu finden und umfasst bereits eine ganze Bandbreite von Klimainformationen zum Projektraum Duisburg: r2k.geomer-maps.de
  • Bewertungsmethodik & GIS-Tool: FiW und gaiac stellten Fortschritte bei der methodischen Grundlage für die Bewertung von Klimaanpassungsmaßnahmen sowie beim zugehörigen GIS-basierten Werkzeug vor.
  • Umweltgerechtigkeitsanalyse: Das RISP präsentierte Ansätze zur Analyse, welche Bevölkerungsgruppen und Stadtteile von Klimafolgen besonders stark betroffen sind. Ziel ist es insgesamt, diese Betroffenheiten sichtbar zu machen und Anpassungsmaßnahmen so zu priorisieren, dass soziale Ungleichheiten nicht verstärkt werden.
  • Schadenspotenziale: geomer und FiW erörterten Methoden zur Abschätzung von Schäden durch Klimaereignisse wie Starkregen oder Hitze.

Am zweiten Tag standen weitere Themen auf dem Programm, z.B. die Auenmodellierung, Instrumente und Produkte des Wissenstransfers und Auswirkungen von Niedrigwasser am Rhein.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Zusammenfassung der Ergebnisse und die Festlegung nächster Schritte. Das FiW dankt allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im Projektverlauf.

© FiW e. V.